Abbau stoppen!

Die Dumpingsteuerpolitik des Kantons Schwyz und speziell die Steuergeschenke an Superreiche haben massive Kürzungen im öffentlichen Bereich nach sich gezogen. Absurde Sparideen wie Kürzungen von Familienleistungen oder die Abschaffung des Kinderparlaments wurden bereits umgesetzt und noch schlimmere Vorhaben wie Lektionenabbau in den Grundschulen drohen. Diese Sparpolitik auf dem Rücken der arbeitenden Bevölkerung muss aufgehalten werden!

Schwyzer Initiativen für gerechtere Steuern!

Die Steuerreform, die im September 2014 angenommen wurde, greift noch viel zu wenig weit: Sie privilegiert weiterhin die oberen Einkommensschichten und schafft es obendrein nicht, das Defizit von über 210 Millionen Schweizer Franken in der Schwyzer Kantonskasse zu beheben. Aus diesem Grund hat die SP Kanton Schwyz zwei Initiativen lanciert, mit denen sie sowohl gegen Steuergeschenke für Grossaktionäre als auch gegen übermässige Belastung von Leuten mit kleinen und mittleren Einkommen kämpft. Die beiden Initiativen wurden in der Woche des 1. Mai 2015 mit über 4’400 Unterschriften eingereicht.

Das Initiativkomitee bestehend aus Mitgliedern der JUSO und der SP Kanton Schwyz
Volksinitiative „JA zu einer gerechteren Dividendenbesteuerung“

Während Herr und Frau Schweizer ihr gesamtes Einkommen versteuern müssen, erhalten Grossaktionäre – also diejenigen, welche am wenigsten darauf angewiesen sind – Steuergeschenke: Sie müssen drei Viertel ihrer Dividenden nicht versteuern. Gleichzeitig steht es um den Schwyzer Finanzhaushalt schlecht. Es findet ein massiver Abbau von öffentlichen Dienstleistungen statt. Grund dafür sind die Dumpingsteuern für Wohlhabende. Der Kanton Schwyz hat nicht ein Ausgaben-, sondern ein Einnahmenproblem. Um dieses in den Griff zu bekommen, müssen wir endlich die Steuergeschenke für Reiche mindern. Deshalb: JA zu einem ausgeglichenen Finanzhaushalt!

Volksinitiative „JA zu einer gerechten Steuerentlastung“

Obwohl der Kanton Schwyz bekannt ist für seine tiefen Steuern, ist die Steuerlast für tiefe Einkommen fast die höchste in der Schweiz. Bereits mit einem monatlichen Einkommen von 400 Franken muss man Steuern zahlen. Wer sowieso schon unter dem Existenzminimum lebt, sollte keine Einkommenssteuer zahlen müssen – das bedeutet auch einen Abbau an unnötiger Bürokratie, denn meistens erhalten dieselben Leute wiederum Ergänzungsleistungen. Darum fordern wir eine Anhebung der Steuereintrittsgrenze auf 12’000 Franken, was dem Ansatz der umliegenden Kantone entspricht und schweizweit immer noch sehr tief ist. Deshalb: Kleinsteinkommen entlasten und Bürokratie abbauen!

 

facebook_titelbild_klein