Aufruf zur Ausländerhetzjagd nach Polizeiaktion auf der Ibergereggstrasse

Die Polizeiaktion auf der Ibergereggstrasse bewegte die Gemüter und war in allen Medien. Auch im Kanton Schwyz ist sie bei Teilen der Bevölkerung noch in aller Munde (vgl. Screenshot). Auf Facebook wird befürchtet, dass der Polizist für sein Verhalten, bei dem ein flüchtiger Verbrecher zu Tode kam, zur Rechenschaft gezogen wird. Obwohl die genauen Umstände des Todesfalls bis heute ungeklärt sind, wird vonseiten der (J)SVP wild spekuliert.

Die Polizei wird dabei in Schutz genommen. Dies geht soweit, dass gewisse (J)SVP-Mitglieder sich wünschen würden, die Polizei hätte noch mehr Ausländer erschossen. Die JUSO Kanton Schwyz verurteilt diese menschenverachtende Hetzjagd gegen Ausländer. Ob das Vorgehen der Polizei tatsächlich verhältnismässig war wird jetzt untersucht. Die Gesetze in der Schweiz gelten auch für Ausländer.

Man kann allerdings nicht tolerieren, dass nun aufgrund von Gerüchten zur Jagd auf Menschen aus dem Ausland geblasen und/oder ihnen der Tod gewünscht wird. Mit diesen Facebook-Kommentaren zeigen Teile der SVP-Gefolgschaft ihr wahres, fremdenfeindliches Gesicht. Zudem wurden Menschen, die diese Kommentare kritisierten, und damit Zivilcourage zeigten, direkt bedroht.

Die JUSO möchte mit dieser Medienmitteilung erreichen, dass solch fremdenfeindliches Verhalten nicht weiter toleriert und unter den Tisch gekehrt werden kann. Die SVP schürt seit Jahren ein Klima der Angst und des Hasses gegen Minderheiten und Andersdenkende. Dem muss endlich ein Riegel geschoben werden.

Freundliche Grüsse
JUSO Schwyz

Medienmitteilung_17_09_2012

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