JUSO in den Regierungsrat

Für die Regierungsratswahlen vom 20. März 2016 empfiehlt die JUSO Kanton Schwyz ihren Vorstand zur Wahl.

Bei den Schwyzer Regierungsratswahlen gilt das Majorzwahlsystem. Für die Berechnung des absoluten Mehrs werden jedoch die leeren Stimmen – anders, als man es von einem demokratischen Wahlsystem erwarten würde – nicht miteinbezogen. „Wer eine oder mehrere Linien leer lässt, verliert somit seine Stimmen“, stellt JUSO-Präsident Elias Studer klar. „Das ist nicht demokratisch“.

Damit diejenigen, die mit der Auswahl der offiziellen Regierungsratskandidat_innen nicht zufrieden sind, ihre Stimmen nicht verlieren, empfehlen die Jungsozialist_innen nebst Paul Furrer und Birgitta Michel Thenen auch noch Elias Studer, Noah Beeler, Michèle Steiner, Thomas Büeler und Amon Vogler vom Vorstand der JUSO auf die Wahlliste zu schreiben. „Wer fortschrittliche und lösungsorientierte Poltiker_innen wie Paul Furrer und Birgitta Michel Thenen in der Regierung haben will, sollte auf keinen Fall Linien leer lassen – aber auch niemanden der anderen offiziellen Kandidat_innen aufschreiben“, so Studer.

Die Bevölkerung ist nun aufgefordert, die leeren Linien mit wilden Namen von stimmberechtigten Schwyzerinnen und Schwyzern zu füllen. Mit diesem Vorgehen will die JUSO verhindern, dass bereits im ersten Wahlgang alle rechts-bürgerlichen Kandidat_innen aufgrund des – durch das schlechte Wahlsystem möglicherweise ungerechtfertigt – tiefen absoluten Mehrs gewählt werden.

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