JUSO ist die Nummer 1!

Am heutigen 17. März 2015 konnten die Jungsozialist_innen des Kantons Schwyz als erste Partei ihre volle Nationalratsliste bei der Staatskanzlei einreichen.

Die JUSO Kanton Schwyz ist überaus stolz, dass sie an den kommenden nationalen Wahlen mit einer vollen und besonders jungen Liste antreten wird – vier engagierte Jungpolitiker_innen freuen sich bereits jetzt auf das spannende und ereignisreiche Wahljahr. Erfreulich ist die Tatsache, dass gleich viele Frauen wie Männer antreten, was bestimmt anderen Parteien zum Vorbild dienen kann. Auch konnte ein Gleichgewicht der Regionen Inner- und Ausserschwyz realisiert werden. Die Auswahl der Kandidat_innen war jedoch nicht einfach. Dass sich mehr Personen für eine Kandidatur zur Verfügung stellten als es Plätze hat, zeigt einmal mehr, dass die JUSO die aktivsten Mitglieder aller Jungparteien aus dem Kanton hat.

An der vergangenen Jahresversammlung vom 8. März 2015 wurden folgende Kandidat_innen nominiert:

Kathrin Ziltener (20) ist Studentin der Gesellschafts- und Kommunikationswissenschaften aus Siebnen. „Ich wünsche mir im Kanton Schwyz mehr Akzeptanz, Toleranz und Chancengleichheit für alle Menschen. Niemand soll in unserem Kanton aufgrund seiner Herkunft oder seiner Lebensform diskriminiert werden!“

Elias Studer aus Oberarth (19), Präsident der JUSO Schwyz, ist Zivildienstleistender und wird im September sein Studium in Soziologie und Gender-Studies beginnen. Er ist zudem Mitbegründer des Jugendparlaments Kanton Schwyz und der Jugendgruppe queerpuzzles. „Die Probleme Hunger, Krieg und Migration sind global und trotzdem müssen wir hier aktiv sein und handeln. Wir können hier etwas tun gegen Steuerflucht, Waffenlieferungen und Menschenrechtsverletzungen durch Schweizer Unternehmen. Wir können ändern, was uns stört.“

Sandra Achermann (21), Vorstandsmitglied der JUSO Schwyz, ist gelernte Polygrafin und im Moment Passerellen-Studentin aus Arth. Sie präsidiert als Co-Präsidentin das Jugendparlament Kanton Schwyz. „Seien es mangelnde Ausbildungsmöglichkeiten, unmögliche öV-Anbindungen, schädliche Sparprogramme in Bildung und Kultur oder non-existente Freiräume, jede und jeder ist davon in der einen oder anderen Weise betroffen. Die Folgen sind Abwanderung in die Städte und Frustration mit der Schwyzer Politik. Das muss endlich ein Ende haben.“

Thomas Büeler (22), Vorstandsmitglied der JUSO Schwyz, aus Lachen ist Geschichts- und Germanistik-Student an der Universität Zürich. Er engagiert sich ausserdem sehr stark im Vorstand der SP Lachen. „Der Kanton Schwyz erwirtschaftet aufgrund einer verfehlten Finanzpolitik jedes Jahr ein massives Defizit. Statt jedoch auf eine gerechte Steuerpolitik für alle hinzusteuern, gibt man dem Nationalen Finanzausgleich die Schuld und privilegiert weiterhin die Reichen. Wohin das führt wissen wir alle: die Finanzlast und die Sparmassnahmen belasten früher oder später die Normalverdienenden. Das muss sich ändern!“

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