Atomausstieg JETZT

gebloggt von Raphaela Tschümperlin am 02. April 2011 in Ökologie & Nachhaltigkeit

Im Rahmen der nationalen JUSO-Aktion „Atomausstieg JETZT“ gingen auch die JUSOs des Kanton Schwyz am vergangenen Samstag auf die Strasse und machten die Bevölkerung aufmerksam auf die Gefahren und ungelösten Probleme (z.B. Endlagerung) die mit Strom aus Atomkraftwerken zusammen hängen. Ein grosses Transparent schwenkend, verteilten die fünf beteiligten jungen JUSOs am Schwyzer Wochenmarkt und im übrigen Dorfkern Flyer, welche die schnellstmögliche Freiheit von Atomstrom fordern, da die Risiken des atomaren Abfalls bis heute ungelöst sind. In der Schweiz und weltweit existieren nur Zwischenlager, aber kein einziges Endlager für den hochgiftigen atomaren Abfall. Sollte es in der Schweiz zu einer Katastrophe wie in Fukushima kommen, würden die Leute Jod-Tabletten erhalten. Die Maturandin und JUSO-Sekretärin Kathrin Beeler meinte dazu: Wir verteilten in Schwyz Traubenzucker, die ähnlich aussehen wie Jod-Tabletten. Wir wollten damit zeigen, wie es sich anfühlt Jod-Tabletten zu essen, um einen minimalen Schutz gegen die radioaktive Strahlung zu erhalten. Der JUSO wurde dabei reges Interesse entgegengebracht und die Partei hat mit dieser Aktion offensichtlich ein Bedürfnis aller Bevölkerungsschichten aufgegriffen. Christof Waser von der JUSO hofft nun, „dass auch die Parlamentarierinnen und Bundesräte auf die Atomstromproblematik eingehen und sich dafür einsetzen, die alten Schweizer AKWs so schnell wie möglich vom Netz zu nehmen.“

Sammeln Stipendieninitiative – JUSO goes Goldauer Fasnacht

gebloggt von Raphaela Tschümperlin am 05. March 2011 in Bildung & Jugend

Heute ging die JUSO Schwyz wieder einmal auf die Strasse – und zwar an (wie könnte es auch anders sein) an die Goldauer Fasnacht. Wir verbanden einen super Fasnachtstag (und Umzug) mit dem Nützlichen und haben unseren Beitrag zur STIPENDIENINITIATIVE geleistet und fleissig gesammelt.

Der Verband der Schweizerischen Studierendenschaften hat vor einigen Monaten ihre eigene Initiative gestartet. Sie fordert einheitliche Stipendien in der ganzen Schweiz. Momentan variieren die Stipendien zwischen den Kantonen stark.

Im Kanton Zürich beziehen 0.3% der Bevölkerung durch- schnittlich 3‘800 Franken pro Semester, während im Kanton Neuenburg an 1% der Bevölkerung durchschnittlich 1‘200 Franken pro Semester vergeben werden. Der Pro-Kopf-Wert im Kanton Jura beträgt 87 Franken, im Kanton Schaffhausen hingegen nur 17 Franken (Kantonale Stipendien und Darlehen 2008, Bundesamt für Statistik).Rund 77% aller Studierenden kommen neben dem Studium einer Erwerbsarbeit nach, dies insbesondere um sich Studium und Leben zu finanzieren (Studie zur sozialen Lage der Studierenden 2005, Bundesamt für Statistik).
Es kann nicht sein, dass es davon abhängt in welchem Kanton man wohnt! Man sollte Stipendien dann erhalten, wenn man sie braucht!

Stipendien fördern den Zugang zu Bildung, den Studienerfolg, Chancengleichheit für die Bevölkerung und den Wirtschaftsstandort Schweiz!

Darum JETZT unterschreiben auf: www.stipendieninitiative.ch

Jetzt kannst DU ändern was dich stört!

gebloggt von Raphaela Tschümperlin am 29. November 2010 in JUSO

AUTSCH – 66.4 % Ja zur Ausschaffungsinitiative… Der Kanton Schwyz toppt erneut die gesamte Fremdenfeindlichkeit im Lande! Die Menschen des Kanton Schwyz haben einer Initiative mit deutlicher Mehrheit zugestimmt, einer Initiative welche der VERFASSUNG und den MENSCHENRECHTEN widerspricht.

Ebenso will man die Reichen in unserem Kanton behalten – um jeden Preis, wenn das so weitergeht werden wir sie am Ende noch bezahlen!!Roger Federer spart mit jeder Nacht in Wollerau 100’000 CHF als wenn er in Basel wohnen würde. Gleichzeitig kann sich eine 4-köpfige Familie keine Wohnung in Freienbach mehr leisten – ist das wirklich das was wir SchwyzerInnen wollen!?!

Wir von der Juso Schwyz sind sehr enttäuscht über diese Resultate und wir brauchen DICH um den Menschen in unserem schönen, aber leider ultrarechten Kanton die Augen zu öffnen. Wir von der Juso wollen eine Rechtsgleichheit für ALLE! Wir wollen gerechte Steuern für ALLE!

Wir zeigen Steuerbschiss die rote Karte!

gebloggt von Raphaela Tschümperlin am 12. November 2010 in Wirtschaft & Finanzen

Die Juso Kanton Schwyz fordert 2x Nein zur Ausschaffungsinitiative und ein Ja zur Steuergerechtigkeitsinitiative.

Wir JungsozialistInnen trafen uns am Freitag zur monatlichen Mitgliederversammlung und fassten die Parolen für die nächsten Abstimmungen. Wir stehen geschlossen hinter einem Nein zur Ausschaffungsinitiative und einem Nein zum Gegenentwurf. Wir wollen keine Zwei-Klassen-Gesellschaft! Wir treten ebenfalls ein für ein Ja zur Steuergerechtigkeitsinitiative.

Gleichheit und Gerechtigkeit sind das Fundament, auf dem unsere Schweiz aufgebaut wurde. Doch gerade im Kanton Schwyz ist die Ungleichheit und Ungerechtigkeit zwischen Arm und Reich sehr gut zu sehen. Ganz Wenige in unserem Kanton verdienen ganz viel und müssen davon auch kaum noch etwas abgeben. Die Hauptgewinner sind nicht wir Schwyzer in diesem System, sondern die Reichen. Die Steuergerechtigkeitsinitiative fordert einen Mindeststeuersatz von 22% ab einem Jahreseinkommen von 250‘000 Fr. in der ganzen Schweiz. Die Konsequenz ist nicht ein Umzug der Reichen in andere Länder, weil deren Steuersatz schon ähnlich hoch liegt. Die Konsequenz ist mehr Geld für Bund und Kantone und die Widerherstellung der Gleichheit und Gerechtigkeit in unserer schönen Schweiz.

Die JUSO fordert Nachhilfe in Verfassungskunde für die SVP Schwyz

gebloggt von Tobias von Rickenbach am 06. October 2010 in Wirtschaft & Finanzen

Die SVP Schwyz versucht lokale Medien unter Druck zu setzen:

Der Bogen ist endgültig überspannt. Gewisse Parteien glauben wohl, dass sie sich alles erlauben können. Nicht genug, dass die SVP immer für sich beansprucht für die ganze Bevölkerung zu sprechen. Nun versucht sie auch noch mit Drohungen ihre ungekürzte und unveränderte Meinung (scheinbar immerhin eine volle A4-Seite) in den Medien zu verbreiten. Die Medienfreiheit steht in der Verfassung. An die Verfassung haben sich alle zu halten – auch die SVP. Es ist schon seltsam, dass die SVP immer als Kämpferin für demokratische Rechte auftritt. Geht es dann aber einmal um ihre Interessen, gelten diese plötzlich nicht mehr. Dann scheinen plötzlich auch Sanktionen gegen Medien ein berechtigtes Mittel. Eigentlich ist es ja nicht verwunderlich: Eine Partei, die mit ihren Hetzkampagnen gegen Ausländer nichts anderes kann, als Angst in der Bevölkerung zu schüren, schreckt eben auch nicht davor zurück wirtschaftlichen Druck aufzusetzen Wenn dann die Redaktionen nicht spuren, wird mit der Nicht-Schaltung von Anzeigen gedroht. Entweder glaubt die SVP Schwyz sich alles leisten zu können, oder aber sie will mit allen Mitteln in die Zeitungen kommen. Ein Lob an die zahlreichen Medien, die diesen demokratiefeindlichen Drohungen widerstanden haben.

Die Quittung für ihr undemokratisches Verhalten wird die SVP bei den nächsten Wahlen zu spüren bekommen. Dass dieses Verhalten nicht einfach unter den Tisch gekehrt wird, ist unsere Aufgabe.

Deshalb meinen wir von der JUSO: So nicht, SVP Schwyz!

Parolen zum Abstimmungssonntag 26.09.10

gebloggt von Raphaela Tschümperlin am 10. September 2010 in Wahlen & Abstimmungen

JUSO verurteilt ungerechte AVIG-Revision

Am vergangen Freitag fand die monatliche Mitgliederversammlung der JUSO Kanton Schwyz statt. Neben weiteren wichtigen Geschäften stand auch die Parolenfassung für den Abstimmungs-Sonntag vom 26.09.10 auf dem Programm.

Das neue Kantonalbankgesetz wird von der JUSO nicht bestritten. Sie empfiehlt ein JA.

Zur Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AVIG-Revision) kam ein Referendum zu Stande. Auch die JUSO beschloss ein wuchtiges, einstimmiges NEIN. Unbestritten: Die Arbeitslosenversicherung (ALV) hat dringenden Reformbedarf. Über die vorliegende Revision, die nun an die Urne gelangt, kann die JUSO aber nur den Kopf schütteln. Sie ist in höchstem Masse unsozial. Die Verursacher der Finanzkrise werden wiederum geschont. Sie sind es aber, die zu einer Erhöhung der Arbeitslosenzahlen massgeblich beigetragen haben. Die Zeche sollen nun hauptsächlich junge Arbeitslose und ältere Berufstätige zahlen, indem ihnen die Beitragsdauer gekürzt wird. Auch Frauen, die wieder in den Beruf einsteigen möchten, wird dieser Schritt erschwert. Hinzu kommt, dass hohe Einkommen nicht in vollem Masse beitragspflichtig sind. Der Normalverdiener zahlt auf seinen vollen Lohn Beiträge (bisher 2 %, neu 2,2 %). Reiche Leute müssen dagegen nicht auf ihr ganzes Einkommen Abgaben entrichten. Wer beispielsweise eine Million Einkommen hat, zahlt nicht auf sein ganzes Einkommen Beiträge. Bis zu 126‘000 Franken Verdienst beträgt die Abgabe 2,2 % in die ALV. Für das Einkommen zwischen 126‘000 und 315‘000 soll dieser Beitrag nur 1 % betragen. Letzteres wird als „Solidaritätsprozent“ verkauft und grosszügig verschwiegen, dass es dieses „Solidaritätsprozent“ schon früher gegeben hatte. Für den Rest des Einkommens werden gar keine Beiträge erhoben. Folge: wer viel verdient, zahlt prozentual einen viel geringeren Beitrag in die ALV als die Wenigverdiener. Das ist unsozial.

Bei der Sammlung für die von der JUSO Schweiz gestartete 1:12-Initiative für gerechte Löhne befindet man sich im Schlussspurt. In den letzten 3 Wochen konnten gesamtschweizerisch 15‘000 Unterschriften gesammelt werden. Das Ziel ist, bis Ende Oktober 125‘000 Unterzeichnende zu haben. Wir sind deshalb zuversichtlich die noch fehlenden 30‘000 Unterschriften bis Ende Oktober zu erhalten. Damit könnte die Initiative bereits ein halbes Jahr vor Ende der Sammlungsfrist eingereicht werden. Auch die JUSO Kanton Schwyz sammelt fleissig: Am nächsten Samstag sind wir am Morgen in Brunnen anzutreffen.

Rettet das Nuoler Seeufer vor den Bonzen

gebloggt von Raphaela Tschümperlin am 17. August 2010 in Ökologie & Nachhaltigkeit

Die KIBAG mit ihrem ramponierten Renommee hat momentan positive Presse nötig. Da kam der Tag der offenen Tür beim Steinbruch in Seewen gerade recht. Dazu folgendes Szenario: In Brunnen in der Höpfräben könnte man nicht mehr baden, in Steinen am Lauerzersee auch nicht und in Arth am See würde das Baden verunmöglicht. Unmöglich? Genau dies könnte in Nuolen passieren, wenn das Projekt „Nuolen See“ der Gemeinde und der KIBAG durchzukommen vermag. Dort soll an einem bisher frei für alle zugänglichen Uferabschnitt des Zürichsees eine Sonderzone für ein Villenquartier erstellt werden. Neben der Belastung für die Natur wäre es auch nicht mehr möglich gratis dort zu baden. Zudem setzte man sich über geltendes Bundesrecht hinweg. Damit werden wieder einmal die Interessen von profitgierigen Unternehmen höher gewichtet als die von breiten Bevölkerungsschichten, vor allem auch der Jugend. Denn mit dem Segen der Gemeinde Wangen und des Schwyzer Regierungsrates wurde die Umsetzung dieser Pläne überhaupt erst möglich. Der Verein Ripa Inculta (www.ripa-inculta.ch) setzt sich für einen freien Zugang und der Beibehaltung dieses Uferabschnittes in Nuolen ein. Bereits wurden zahlreiche Aktionen gestartet, die in der Bevölkerung auf grosse Resonanz gestossen sind. Allerdings stellen Politik und Wirtschaft weiterhin auf Stur. Trotz nationaler Medienberichterstattung scheint die Problematik in Innerschwyz ignoriert zu werden. Die JUSO zeigt sich solidarisch mit dem Verein Ripa Inculta und hofft, dass dieser sich mit seinem Anliegen durchsetzen kann. Nicht das dieses Beispiel Schule macht und wir in naher Zukunft an keinem einzigen See im Kanton Schwyz mehr baden können, ohne dass man von einem Villenbesitzer vertrieben wird.

Alkoholverbot ist Schnapsidee

gebloggt von Raphaela Tschümperlin am 17. August 2010 in Soziales & Service Public

Momentan wird im Kanton Schwyz heftig über ein Alkoholverbot für unter 18-jährige diskutiert. Wir finden dies eine Frechheit! Es kann doch nicht sein, dass Junge mit immer mehr Verboten und Pflichten zugepflastert werden.

Die JUSOsz steht ein für die Jungen und deren Freiheit, wir wollen gleich behandelt und unsere Verantwortung selber wahrnehmen können.

Juso Schwyz im Juso-Sommerlager

gebloggt von Raphaela Tschümperlin am 03. August 2010 in JUSO

Bildung und Spass, Party und Arbeit, Toni Brunner und eine gemeinsame Schnupfrunde,… all dies ist unser Sommerlager. Hier können wir gemeinsam an unseren Vorstellungen und Idealen feilen und vom Erreichen einer besseren Welt träumen.

Auch die Juso Schwyz war dabei; die beiden Genossinnen Kathrin Beeler und Raphaela Tschümperlin durften wertvolle Erfahrungen für unseren Kanton und wichtige Kontakte für unsere politische Arbeit sammeln.

Wir haben diese harte, aber tolle Zeit riesig genossen und freuen uns bereits auf nächstes Jahr!

Abzocker vs. Volk

gebloggt von Michael Burkart am 02. August 2010 in Wirtschaft & Finanzen

Es verwundert eigentlich kaum mehr. Daneben ist es aber trotzdem: Die Abzocker-Manager in den grössten Schweizer Unternehmen nahmen sich auch im letzten Jahr wieder mehr.So verdient ein Konzern-Leitungs-Mitglied heute im Schnitt 73 Mal mehr als der oder die Mitarbeiter/-in mit dem kleinsten Lohn. Vor einem Jahr war es noch 56 Mal so viel.

Der Grund: Die Manager sitzen weiterhin fest im Sattel. Sie können sich an den Lohntöpfen der Unternehmen gütlich tun, weil ihnen niemand ernsthaft Schranken setzt. Die Verwaltungsräte zocken mit ab. Der Grossteil der Aktionär/-innen schweigen, weil auch sie sich ordentlich auf Kosten der Arbeitnehmer/-innen vom Kuchen nehmen.

Auch aus Bundesbern ist wenig zu erwarten. Dort blockieren die gekauften bürgerlichen Parteien auch die geringsten Massnahmen. Sie zeigen sich zwar regelmässig empört über die Abzocker. Wenn es aber darum geht Nägel mit Köpfen zu machen, hören sie lieber auf ihre Geldgeber vom Paradeplatz in Zürich anstatt auf das Volk.

So vertagen sie den Entscheid über die Minder-Initiative, verwässern die Aktienrechtsreform oder sträuben sich gegen eine wirkliche Boni-Steuer. Es ist auch höchst fraglich, ob die eben von der Wirtschafts-Kommission von National- und Ständerat verlangte Mini-Boni-Steuer die Räte selber – und den Druck der Banken-Lobby – übersteht.

Damit sich etwas ändert, braucht es mehr. Das Abzocker-Problem lösen wir nur mit griffigen Massnahmen. Darauf werden die Abzocker und ihre Handlanger im Parlament nicht von sich aus eingehen. Das Volk muss deshalb das letzte Wort haben. Gerade deshalb sind wir weiterhin fest entschlossen auch die restlichen Unterschriften für die 1:12-Initiative zu sammeln.