JUSO legt Budget offen

Wie sie es in ihrer kantonalen Volksinitiative „Für die Offenlegung der Politikfinanzierung“ fordert, legt die JUSO Kanton Schwyz ihr Wahlkampfbudget für die Kantonsratswahlen offen und fordert die anderen Parteien auf, dasselbe zu tun.

Mit ihrer Transparenzinitiative, die im letzten August zusammen mit der SP Kanton Schwyz lanciert wurde, möchte die aktivste und engagierteste Jungpartei des Kantons Schwyz Licht ins Dunkeln bringen. Der Initiativtext verlangt unter anderem die Offenlegung der Budgets aller Organisationen, die sich an einem Wahlkampf beteiligen. Die JUSO Kanton Schwyz hat deshalb diese Woche ihr Wahlkampfbudget veröffentlicht und fordert nun die anderen Schwyzer Parteien auf, ihr zu folgen und die Kampagnenbudgets für die Kantons- und Regierungsratswahlen offenzulegen. Artikel ansehen

Keine Spekulation auf Kosten von Menschenleben!

Mit einer Aktion in Schwyz machten wir darauf aufmerksam, dass Spekulation mit Nahrungsmitteln einzig Profitmacherei auf Kosten von Menschenleben ist, und darum verboten werden muss. Gerade in Entwicklungsländern, wo Menschen bis zu 70% ihres Einkommens für Nahrungsmittel ausgeben müssen, wirken sich Preisschwankungen besonders extrem aus. Familien leiden an Hunger und Mangelernährung – und dies einzig, weil einige wenige Spekulant_innen an der Börse mit ihren Wetten die Preise für Nahrungsmittel in die Höhe treiben und so möglichst viel Profit schlagen wollen. Dies müssen wir verhindern, denn mit Essen spielt man nicht! Am 28. Februar haben wir die Chance, Hunger zu bekämpfen und etwas zu verändern. Deshalb JA zur Spekulationsstopp-Initiative.

Hier findest du das ausführliche Argumentarium: Langes-Argumentarium_def

JUSO kündet Referendum an

An ihrer Vollversammlung vom 5. Februar 2016 verabschiedete die JUSO Kanton Schwyz eine Resolution mit dem Titel „Schluss mit der Privilegierung der Reichen!“ und droht mit einem Referendum, sollte der Kantonsrat die Flat Rate Tax beschliessen.

Die Bilanz der Schwyzer Finanzpolitik der letzten Jahrzehnte ist schockierend. Die rechtsbürgerliche Mehrheit im Kanton Schwyz hat innerhalb der letzten sieben Jahre ein stattliches Eigenkapital von über 600 Millionen Franken zunichte gewirtschaftet und seit Anfang Jahr macht der Kanton Schwyz offiziell Schulden. Die ehemals vorhandenen Finanzmittel wurden jedoch nicht etwa für sozialpolitische Forderungen aufgewendet – stattdessen wurden durch eine zerstörerische Steuerdumpingpolitik Superreichen Steuergeschenke wie die privilegierte Dividendenbesteuerung gewährt, die die massive Umverteilung von unten nach oben beschleunigen. Artikel ansehen

JUSO will drei Kantonsratssitze

Die aktivste und engagierteste Jungpartei des Kantons Schwyz ist startklar für die kommenden Kantonsratswahlen und fordert eine Verjüngung des Schwyzer Kantonsparlaments.

Die kommenden Kantonsratswahlen vom 20. März 2016 stellen einen Wendepunkt in der Schwyzer Politiklandschaft dar. Mit dem Doppelten Pukelsheim, dem Wahlsystem, das die Sitze proportional zur Wähler_innenstärke verteilt, kann die Schwyzer Linke zuversichtlich in den Wahlkampf starten. Für die JUSO kandidieren zehn Personen in neun Wahlkreisen auf der Liste 4 der SP, Grünen und Unabhängigen. Es sind dies: Elias Studer in Arth, Kathrin Ziltener in Schübelbach, Judit Hecke in Brunnen, Kathrin Beeler in Illgau, Thomas Büeler in Lachen, Philipp von Euw in Gersau, Lukas Studer in Oberiberg, Karin Dubler in Reichenburg, Noah Beeler in Rothenthurm und Michèle Steiner und Amon Vogler in Schwyz. Artikel ansehen

Dunkelkammer Kantonsrat

Für die Schwyzer Kantons- und Regierungsratswahlen wird es kein Smartvote geben. Die bürgerlichen Grossparteien verhindern die bewährte Online-Wahlhilfe.

Die beliebte Online-Wahlhilfe Smartvote, die Wähler_innen die Möglichkeit gibt, ihre Positionen mit Kandidierenden und Parteien zu vergleichen, wird der Schwyzer Bevölkerung bei den kantonalen Wahlen vom 20. März 2016 nicht zur Verfügung stehen. Der Grund: CVP, FDP und SVP stellen sich dagegen. Damit das Online-Wahltool zu Stande gekommen wäre – wie es das inzwischen in vielen anderen Kantonen auch ist – hätten sich alle grossen Parteien verpflichten müssen, einen finanziellen Beitrag zu leisten. Dass sich nun gerade jene Parteien gegen Smartvote entschieden haben, die im
Geld schwimmen, empört SP-Kantonsrat Luka Markić: „Offensichtlich wollen diese Parteien nicht, dass sich die Wähler_innen eine informierte Meinung bilden können“. Artikel ansehen

JUSO fordert grössere Wahlkreise

An ihrer letzten Vollversammlung vom 11. Dezember 2015 verabschiedete die JUSO Kanton Schwyz einstimmig eine Resolution, in der sie grössere Wahlkreise und Proporz bei den Regierungsratswahlen fordert.

Die im kommenden Frühjahr stattfindenden Kantonsratswahlen werden zum ersten Mal mit dem neuen Wahlverfahren – dem biproportionalen Wahlverfahren (Doppelter Pukelsheim) – durchgeführt. Die aktivste und engagierteste Jungpartei des Kantons Schwyz wird auch diesen Wahlkampf mit frischer Energie bestreiten und verabschiedete an ihrer letzten Vollversammlung die Resolution „Ein gerechtes Wahlsystem für eine starke Demokratie!“. Artikel ansehen

Mit Nahrungsmitteln spielt man nicht!

Die JUSO Kanton Schwyz fasste an ihrer Vollversammlung vom 27. November 2015 die Parolen für die Abstimmungen im Februar und wählte mit Amon Vogler ein neues Vorstandsmitglied.

Im nächsten Frühjahr finden nicht nur die Kantonsratswahlen statt, auch wichtige Abstimmungen stehen bevor. Mit besonders viel Energie wird die aktivste und engagierteste Jungpartei des Kantons Schwyz für die Annahme ihrer eigenen Initiative „Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln!“ kämpfen und gibt hierzu einstimmig die Ja-Parole heraus. Artikel ansehen

jSVP toleriert Rassismus

Die Facebook-Seite von jSVP-Nationalratskandidat Rico Betschart ist ein Tummelfeld für Kommentator_innen, die zu rassistischer Gewalt aufrufen. Die JUSO hat diese bei der Kobik angezeigt.

Geht es um das Thema Asyl, schlagen die Wellen hoch. Gerade in jüngerer Zeit hat Rassismus jedoch eine neue Dimension erreicht – so wurden kürzlich in einer Kantonsratsdebatte Asylsuchende als „Kriegsverbrecher“ und „unerwünschte Elemente“ bezeichnet. Auf sozialen Netzwerken finden sich menschenfeindliche Aussagen allerdings schon seit längerer Zeit zu Haufen. Artikel ansehen

Gegen Umverteilung von unten nach oben

 

Mit dem Vorschlag einer Flat Rate Tax treibt der Schwyzer Regierungsrat einmal mehr die Umverteilung von unten nach oben voran. Dagegen wehren wir uns vehment.

Geht es nach Finanzdirektor Michel, sollen die tieferen und mittleren Einkommensschichten mit einer Flat Rate Tax einer massiven steuerlichen Mehrbelastung unterliegen, während die Reichen bevorzug werden. Ein Beispiel: Sollte die Flat Rate eingeführt werden, so würde dies bedeuten, dass sich die Steuerlast auf dem Einkommen bei einer alleinstehenden Person aus Schwyz mit gerade mal 50‘000 Franken Einkommen um über einen Viertel (27%) erhöhen würde, während sie bei einer Person mit 1‘000‘000 (eine Million) Franken Einkommen bloss um einen Zwanzigstel (5%) steigen würde, dies alles trotz höheren Sozialabzügen (vgl. Tabelle unten). Bei Personen mit noch mehr Einkommen als einer Million würde die Belastung sogar um noch weniger als 5% steigen. Artikel ansehen

JUSO verdoppelt Wähler_innenanteil

Mit den Nationalen Wahlen vom 18. Oktober 2015 geht für die JUSO Kanton Schwyz eine intensive Zeit zu Ende. Wir sind fassungslos über die Abwahl von Andy Tschümperlin und den Rechtsrutsch im Kanton Schwyz. Artikel ansehen