Solidarität statt Kriegsrhetorik!

Die JUSO hat Xaver Schuler an seinem Wohnort den Prix d’ Austerité vorbeigebracht. Per Online-Voting wurde der Schwyzer Gemeinderat und Schwyzer SVP-Präsident zum Gewinner des Wanderpreises gekürt, der von der JUSO für die dümmsten und schwerwiegendsten Sparideen verliehen wird. Die JUSO schenkte Herrn Schuler auch eine eigens angefertigte Broschüre „NFA for Dummies“. Artikel ansehen

Bote hat ein Rassismusproblem

08. Juli 2014

„Arth hat ein Eritreerproblem“ prangte am 8.7.2014 auf der Titelseite des Boten der Urschweiz. Der Titel ist klar rassistisch und hat unschöne Konnotationen. Der ganze Artikel vereinheitlicht, unterstellt, bedient Ressentiments und hetzt gegen Eritreer_innen. Die JUSO Kanton Schwyz fordert deshalb: Schluss mit rassistischer Hetze! Der Bote muss sich entschuldigen. Die JUSO Kanton Schwyz hat eine Beschwerde beim Presserat eingereicht. Kanton und Gemeinden müssen auf eine Politik des Ein- statt des Ausschlusses setzen. Artikel ansehen

Nur Fundis sagen Ja

27. Januar 2014

Es gibt zwei Fälle, in denen Sie die Anti-Abtreibungsinitiative annehmen sollten:

1. Sie sind ein_e christliche_r Fundamentalist_in. Artikel ansehen

JUSO und JCVP gemeinsam für Kinderparlament

06. Januar 2014

Der Kantonsrat hat in seiner letzten Sitzung des Jahres dem Kinderparlament den Unterstützungsbeitrag gestrichen. Ein skandalöser Entscheid und ein katastrophales Signal an die Kinder und Jugendlichen des Kantons Schwyz.

Zwei Mal jährlich treffen sich 60 Kinderparlamentarierinnen und -parlamentarier aus den dreissig Schwyzer Gemeinden zur Session. Artikel ansehen

Lächerliche Budgetstreichung beim Kinderparlament

12. Dezember 2013

Der Schwyzer Kantonsrat hat an seiner gestrigen Sitzung beschlossen, das Budget für das Kinderparlament zu streichen. Das ist unerhört.

Kinderparlament politisiert die Jugend jeglicher politischer Couleur

Das Kinderparlament ist wichtig für die politische Bildung. Kinder erleben dort direkt, wie unsere Demokratie funktioniert. Sie lernen ihre Meinung einzubringen und selbstbewusst aufzutreten. Das Kinderparlament der Stadt Luzern zeigt bereits, dass es wichtige Politiker hervorbringt, quer durch die Parteienlandschaft. Doch die Mehrheit des Schwyzer Kantonsrates, bestehend aus FDP und SVP, möchte wohl keine Politisierung des Nachwuchses. Zu gross muss ihnen die Gefahr sein, die Jugend könnte sich einmischen.

Eine lächerlich kleine Summe

Es ist eine Unverschämtheit, dass der Kantonsrat dem Kinderparlament – für die Verhältnisse des Kantons – lächerliche 5000 Franken streicht. Wir überlegen uns daher noch, in welcher Form wir das Kinderparlament aktiv unterstützen können.

SGV-Logik 0:1 gleich Paradies

12. November 2013

Die 1:12-Gegner behaupten, die Initiative führe zu hohen Steuerausfällen. Dies erscheint lächerlich, wenn man bedenkt, dass 1:12 noch vor 30 Jahren Realität war. In ihren „Berechnungen“ gehen die Gegner einfach davon aus, dass das oben weggenommene Geld auf wundersame Weise verschwindet. Das ist selbstverständlich nicht der Fall. Im besten Fall steigen stattdessen die tieferen Löhne, im schlechtesten steigen die Dividenden. Egal was eintrifft: das Geld wird weiterhin versteuert und Steuerausfälle sind darum nicht zu erwarten.
Wenn wir dem Gewerbeverband glauben würden, dann wäre es am sinnvollsten, eine Lohnspanne von 0:1 – einer verdient alles – zu haben, denn umso höher die Lohnspanne, umso höher die Steuereinnahmen – so die Logik des Gewerbeverbandes. Vielleicht lanciert er ja eine Initiative in diese Richtung, zu der wir dann alle brav Ja sagen können.

1:12 stärkt die Wirtschaft

12. November 2013

Gegner der 1:12-Initiative behaupten, Sie sei nicht umsetzbar. Das ist total falsch, 1:12 funktioniert nicht nur, nein, es stärkt die Wirtschaft sogar.

Bis in die 90er Jahre wurde 1:12 auch von den Grossunternehmen eingehalten, Lohnexzesse sind eine ziemlich neue Entwicklung. Es gab zudem schon mehrere Fälle, in welchen Grossunternehmen trotz überrissener Managerlöhne Stellen strichen, Löhne kürzten oder Verluste schrieben. Das Paradebeispiel dafür lieferte die UBS, welche 2006 2.5 Milliarden Franken Boni ausbezahlte, aber gleichzeitig auch 2.5 Milliarden Verlust machten. Dies beweist auch, dass diese hohen Löhne nicht leistungs- oder erfolgsbezogen sind, sondern Gier für solche Exzesse verantwortlich ist.

1:12-Gegner behaupten zudem, dass durch das Senken der obersten Löhne Steuersubstrat verloren gehe, was reine Angstmacherei ist. Ein Rückgang der Löhne des Managements würde nämlich bedeuten, dass mehr Geld im Unternehmen bleibt, und auch wenn dieses nicht in ein Anheben der unteren Löhne investiert wird, so wird das Geld zumindest durch die Unternehmenssteuer dem Staat zu Gute kommen. Jedoch macht ein Anheben der unteren Löhne durchaus Sinn, da dies dem Management ermöglichen würde, sich selbst mehr Geld auszuzahlen. In diesem Idealfall käme dann der Wirtschaft eine höhere Kaufkraft der breiten Masse wiederum zu Gute.

Legen Sie deshalb am 24. November ein JA zur 1:12-Initiative in die Urne und helfen Sie mit, die Schweizer Wirtschaft weiterhin auf Erfolgskurs zu halten.

Lasst euch nicht verarschen!

05. November 2013

„Ich persönlich finde ja auch, dass gewissen Lohnexzessen Einhalt geboten werden muss.“ – Markus Dietschi, BDP

„Viele von uns waren in den letzten Jahren befremdet bis entsetzt über die eklatanten Lohnunterschiede, bzw. die horrenden Saläre gewisser Manager. Das ist stossend und ungerecht.“ – Thomas Rielke, glp

„Exorbitante, von Leistung und vernünftigem Mass abgekoppelte Bezüge sind in der Tat stossend.“ – Christian Dorer, Journalistder Argauerzeitung in einem Kommentar gegen die 1:12-Initiative

„Dass ab einer gewissen Lohnsumme nicht mehr von Verdienen, sondern vielmehr von Erhalten oder Abkassieren gesprochen werden darf, ist, so denke ich, jedem klar.“ – Markus Vogler, CVP-Kantonsrat, Illgau

„Damit ich mich noch einmal deutlich geäussert habe: diese Exzesse, die sind nicht goutierbar.“ – Johann Schneider-Ammann

All diese Aussagen stammen von 1:12-Gegner. Doch gedenken diese, etwas gegen überrissene Löhne und Ausbeutung zu tun? Nein. Denn sie vertreten das Interesse der Abzocker. All ihre Angstmacherei dient einzig dazu, deren privilegierte Position aufrecht zu erhalten, all ihre Aussagen sind Schauspielerei. Bitte lassen Sie sich nicht von ihnen übers Ohr hauen!

Herr Kühnes lehre Drohungen

25. Oktober 2013

Der reichste Schwyzer, Michael Kühne, hat gesprochen. Er besitzt rund 7. Milliarden Vermögen und will sich mit der Firma Kühne + Nagel ins Ausland absetzen, falls die 1:12-Initiative angenommen wird.

Damit zeigt man in Schindellegi ein seltsames Demokratieverständnis. Herr Kühne, in der Schweiz regiert zum Glück das Volk und nicht ein paar Schwerreiche, die uns vorschreiben wollen, wie wir abstimmen sollen! Es ist eine leere Drohung, die Angst machen soll.

Die Logistikfirma wird ihren Hauptsitz auch bei einem JA zur 1:12-Initiative in Schindellegi belassen. Dies liegt unter anderem an den unglaublich niedrigen Unternehmenssteuern und der guten Infrastruktur. Herr Kühne sagt, „ich sehe nicht, wie wir unsere Topmanager noch nach heutigen Massstäben bezahlen sollen.“ Es ist gerade eben das Ziel der Initiative, dass ungerechtfertigte Abzockerlöhne in Zukunft verhindert werden. Zudem: Um gut zu arbeiten, muss die Motivation hauptsächlich von Innen kommen.

Wenn diese Manager bei einer kleinen Lohnkürzung nicht mehr bereit sind zu arbeiten, dann sollte man getrost auf sie verzichten. Ihre Arbeit kann nicht sonderlich gut gewesen sein, wenn ihre Motivation nur von der Lohnhöhe abhängt. Klar, Leistung muss sich lohnen. Aber diese teils astronomisch hohen Millionensaläre haben nichts mehr mit einer realen Leistung zu tun. Da spielt kein Markt mehr, sondern die Vetterliwirtschaft. Viel zu lang haben wir hier in der Schweiz diesem Treiben tatenlos zugesehen.

Drohung ist einer direkten Demokratie unwürdig. Lassen Sie sich daher nicht einschüchtern. Alle Firmen werden auch nach einem JA zu 1:12 in Schwyz bleiben.

Mit Neid hat es nichts zu tun!

23. Oktober 2013

Es ist ein Witz, wenn behauptet wird, die 1:12-Initiative gründe auf Neid. Die Initiative hat nicht zum Ziel, Manager eines Paralleluniversums arm zu machen, da man ihnen ihren Reichtum nicht gönnt. Vielmehr geht es darum, den hier vorhandenen Reichtum gerechter zu verteilen. Je mehr sich rücksichtlose Manager unter den Nagel reissen, desto weniger bleibt für die restliche, auch hart arbeitende, Bevölkerung.

Ständig hört man wieder von Unternehmen, die Leute entlassen oder Löhne kürzen, angeblich, da man dringend sparen müsse. Dies hindert deren Manager aber nicht daran, sich gleichzeitig Millionen im Jahr auszuzahlen. Diese Unverschämtheit gilt es mit der 1:12-Initiative zu bekämpfen!