JUSO Schwyz lanciert vor Kühne + Nagel Hauptsitz Abstimmungskampagne für Initiative für eine Zukunft!

Die JUSO Schwyz lanciert mit einer Aktion vor dem Hauptsitz von Kühne + Nagel die Abstimmungskampagne zur Initiative für eine Zukunft. Dabei kritisiert sie die klimaschädlichen Investitionen der Firma und ihren Mehrheitsaktionär Klaus-Michael Kühne aufs Schärfste. Die JungsozialistInnen fordern mit ihrer Initiative eine Erbschaftssteuer von 50% auf Erbschaften und Schenkungen von über 50 Millionen, um damit sozial gerechte Klimaschut-Massnahmen zu finanzieren.

Der Klimawandel ist das wichtigste Problem unserer Zeit. Die Auswirkungen spüren wir schon heute, seien es trockene Sommern, mehr Hitzetagen, wenig Niederschlag oder schneearme Winter. Diese Folgen werden sich nur weiter verstärken, und der Kanton Schwyz wird nicht verschont bleiben. Für die JungsozialisInnen ist klar: Schon heute wirkt sich dies negativ auf unsere Wirtschaft und die Bevölkerung aus. Deswegen ist es dringend nötig, konsequent gegen den Klimawandel und ihre Verursachenden vorzugehen.

Superreiche sind mit ihren klimaschädlichen Investitionen und überproportional hohen CO2 Ausstoss für diese Krise hauptverantwortlich. Sie berauben die Bevölkerung um eine Umwelt und ihre Zukunft. So stossen Milliardäre wie Klaus-Michael Kühne in 90 Minuten durchschnittlich mehr Treibhausgase aus als der Durchschnitt in ihrem ganzen Leben. Sie schöpfen masslosen Profit aus der Ausbeutung von Mensch und Umwelt. Diese enorme Diskrepanz zeigt klar auf, dass das Engagement der Durchschnittsbevölkerung für das Klima einen vernichtend kleinen Effekt hat.

Besonders im Kanton Schwyz befindet sich eine hohe Dichte von Superreichen, genau gesagt sind es 315, mit einem Gesamtvermögen von über 80 Milliarden. Von Helvetic Airways und Lufthansa über Investitionen in Glencore hin zu Kühne + Nagel, zerstört ihr Lebensstil aktiv die Umwelt und kann nicht weiter toleriert werden.

Die Verursachenden des Klimawandels müssen zur Verantwortung gezogen werden. Genau das ist das Ziel der Initiative für eine Zukunft. Denn diese fordert auf Erbschaften und Schenkungen von über 50 Millionen Franken eine Steuer von 50%. Diese Erträge sollen für sozial gerechte Klimaschutzmassnahmen eingesetzt werden, um dem Klimawandel direkt zu bekämpfen.

Um unsere Zukunft zu erhalten, braucht es dringend wirksame Klimaschutzmassnahmen. In erster Linie muss die Zerstörung durch die Verantwortlichen gestoppt werden. Die Initiative für eine Zukunft zeigt diese Dringlichkeit auf. “Solange es Superreiche gibt, wird es die Klimakrise geben.” so Lisa Camenzind, Vizepräsidentin der JUSO Schwyz.