Zentralschweizer JungsozialistInnen rufen Stimmbevölkerung zu einem JA für die Erhaltung der Natur auf!

Die JUSO Schwyz stellt zusammen mit anderen Zentralschweizer Sektionen dar, warum es gerade in der Zentralschweiz so wichtig ist, sich für konsequenten Klimaschutz einzusetzen und für den Erhalt der Natur einzustehen. Diese ist zunehmend gefährdet, was besonders besorgniserregend ist, da sich die Folgen der Klimaerwärmung in den nächsten Jahren noch drastischer zeigen werden.

Vom Hochmoor in Rothenturm (SZ), über das Wintersportgebiet Titlis (OW/NW), das Napfgebiet (LU) hin zur Isletenbucht (UR) oder dem Zugersee (ZG) gibt es zahlreiche Naturgebiete mit einzigartigen Ökosystemen, welche es zu erhalten gilt. Von Folgen wie trockenen Sommer, schneearmen Wintern, Starkniederschlägen oder erhöhtem Risiko für Extremwetterereignisse bleiben allesamt nicht unverschont. Neben dem Verlust von Naherholungsgebieten, Biodiversität und Ökosystemen schadet diese Zerstörung auch der lokalen Wirtschaft massgeblich, etwa mit Einbussen von Tourismuseinnahmen.

Für die JungsozialistInnen ist klar, dass konsequente Massnahmen gegen den fortschreitenden Klimawandel dringend notwendig sind. Die darin enthalten Schutzmassnahmen für die Erhaltung der Natur sind zentral. Diese Massnahmen dürfen nicht auf dem Rücken der breiten Bevölkerung passieren. Die Hauptverursachenden müssen ihrer Verantwortung nachkommen und für die Folgen ihres Klimaschädlichen Lebens zur Kasse gebeten werden.

Dies will die Initiative für eine Zukunft erreichen. Diese fordert auf Erbschaften und Schenkungen mit einem Freibetrag von 50 Millionen Franken eine Erbschaftsteuer von 50%. Mit dieser Steuer sollen sozial gerechte Klimaschutzmassnahmen finanziert werden. Davon würde ein Drittel direkt an den Kanton gehen, welcher diesen Anteil gezielt verwalten könnte.

Um unsere Zukunft zu erhalten, braucht es dringend wirksame Klimaschutzmassnahmen. In erster Linie muss die Zerstörung durch die Verantwortlichen gestoppt werden. Die Initiative für eine Zukunft zeigt diese Dringlichkeit auf. “Die Welt, wie wir sie kennen, konkret unserer Zukunft, steht auf dem Spiel” so Petra Schelbert, Präsidentin JUSO Schwyz. Deswegen ruft die JUSO Schwyz die Stimmbevölkerung dazu auf, am 30. November JA zur Initiative für eine Zukunft zu stimmen und damit den Erhalt unserer Lebensgrundlage und unserer Zukunft zu
sichern!