Jetzt ist ausgemichelt!

Die JUSO Kanton Schwyz ist sehr erfreut und erleichtert über das Abstimmungsergebnis zur Steuergesetzrevision.  Nach dieser Klatsche an die Adresse der Schwyzer Regierung ist klar: Finanzdirektor Kaspar Michel muss gehen.

Das klare Abstimmungsergebnis zeigt, dass ein Richtungswechsel in der Schwyzer Finanzpolitik dringend nötig ist. Eine sehr grosse Mehrheit der Schwyzer Bevölkerung will die Privilegierungspolitik für Reiche, vorangetrieben von FDP und SVP, nicht weiter tragen. Stattdessen braucht es nun ausgewogene, nachhaltige Anpassungen des Steuersystems, um das Schwyzer Finanzproblem zu lösen. Unter anderem muss endlich die privilegierte Dividendenbesteuerung für Grossaktionär_innen abgeschafft werden. Das klare Nein zum Steuergesetz muss als Nein zur Flat Rate Tax verstanden werden. Eine Erhöhung der Vermögenssteuer ist nach wie vor nötig.

Finanzdirektor Kaspar Michel kann den nötigen Richtungswechsel nicht verkörpern. Denn er vertritt nicht länger die Interessen des Grossteils der Schwyzer Bevölkerung, sondern nur mehr jene einer kleinen, privilegierten Minderheit. Im Interesse der 79 % Nein-Stimmenden braucht es nun eine_n neue_n Finanzdirektor_in. Darum muss Kaspar Michel zurücktreten.

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