JUSO will in den Ständerat

Mit dem 19-jährigen Elias Studer nominiert die JUSO Kanton Schwyz einen Jungpolitiker aus ihren Reihen für die Ständeratswahlen im Oktober 2015.

Da die bisherigen Ständeratskandidat_innen allesamt für eine asoziale Wettbewerbs- und Steuerdumpingpolitik stehen, ist es für die aktivste und engagierteste Jungpartei des Kantons Schwyz klar, dass es eine linke Alternative braucht. Aus diesem Grund schickt die JUSO den progressiven Jungpolitiker Elias Studer aus Oberarth, Präsident der kantonalen Partei der Jungsozialist_innen, ins Rennen um einen Ständeratssitz. Studer ist zurzeit Zivildienstleistender in einer Kindertagesstätte und beginnt im September das Studium der Geschlechterwissenschaften und Soziologie an der Universität Basel. Mit seiner Kandidatur setzt er ein Zeichen gegen die durchgehend bürgerliche und neoliberale Politik der bereits nominierten Kandidat_innen und möchte all diejenigen Bürger_innen repräsentieren, die genug haben von der zerstörerischen Sparpolitik im Kanton und längst begriffen haben, dass die Schwyzer Finanzmisere vollumfänglich durch den bürgerlichen Kantonsrat selbstverschuldet ist. Denn auch dieser Teil der Bevölkerung soll in Bundesbern vertreten sein und seine Lösungen für die Finanzprobleme präsentieren können.

Dass Studer massgeblicher Mitbegründer der LGBT-Jugendgruppe queerpuzzles ist, zeigt, dass der Jungsozialist nicht nur politisieren, sondern auch anpacken kann. Die Werte Freiheit und Gleichheit sind für den Jungpolitiker zentral. Denn unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft sollen alle Menschen die gleichen Voraussetzungen und Chancen im Leben haben. „Jede und jeder soll frei sein sich selbst zu sein, ohne dadurch persönliche Nachteile erfahren zu müssen“, meint Studer.

Ebenfalls wichtig ist Studer, dass die Schweiz ihre internationale Verantwortung wahrnimmt und hierbei klare Positionen bezieht. „Aufgrund des Standortwettbewerbs und der Steuerflucht wechseln Grosskonzerne und Superreiche ihren Sitz innerhalb von kürzester Zeit. Die Besitzenden häufen immer grössere Vermögen an, während ein grosser Teil der Bevölkerung darunter leidet“, warnt Studer. „Die Schweiz und speziell der Kanton Schwyz sind hier in der Verantwortung“. Die allgegenwärtigen Folgen dieser Steuerdumpingpolitik: Arbeitnehmende werden zu Migration gezwungen und die allgemeine Bevölkerung leidet unter rigorosen Sparmassnahmen aufgrund fehlender Steuereinnahmen. Für die JUSO ist klar, dass eine gerechte Steuerpolitik ein bedeutender Schritt, jedoch nicht die Lösung aller dieser Probleme ist. Denn dazu gehört auch, dass Konzerne mit Sitz in der Schweiz im Ausland die Menschenrechte und Umweltstandards einhalten, kein Kriegsmaterial exportiert und die Spekulation auf Nahrungsmittel verboten wird. Die Schweiz als Profiteurin der herrschenden Wirtschaftsordnung steht hier in der Pflicht Verantwortung zu übernehmen.

Mit Elias Studer präsentiert die JUSO Kanton Schwyz einen geeigneten Kandidaten für diese Aufgabe und eine linke, junge Alternative zu den alteingesessenen, bürgerlichen Kandidierenden.

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