Komitee für Grundeinkommen gegründet

Im Kanton Schwyz kämpft jetzt ein Komitee, bestehend aus Jungsozialist_innen, jungen Grünliberalen und Grünen, für die Annahme der Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen (kurz: BGE).

Am 5. Juni stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Volksinitiative „Für ein bedingungsloses Grundeinkommen“ ab. Die Initiative fordert die Einführung eines Grundeinkommens in der Höhe von 2000-2500 Franken für die ganze Bevölkerung – bedingungslos. Das Schwyzer Unterstützungskomitee wird vom Vertreter der jungen Grünliberalen Tim Rohner und JUSO-Präsident Elias Studer präsidiert. Es setzt sich für die Initiative ein, weil eine Annahme mehr Sicherheit für die Bevölkerung und eine Aufwertung der Arbeit bedeutet.

Mehr Sicherheit bedeutet das BGE darum, weil es die Existenzsicherung garantiert. Das führt ausserdem dazu, dass die Macht von oben nach unten umverteilt wird, denn durch diese Existenzsicherung sind Arbeitnehmende weniger abhängig. Jobs, die heute schlechte Arbeitsbedingungen haben, müssen dadurch aufgewertet werden.

Eine Aufwertung der Arbeit bedeutet das BGE gleich im doppelten Sinne. Wollen wir arbeiten gehen oder müssen wir Geld verdienen gehen? Die Initiative stellt hier die richtige Frage. Durch ein BGE wird der Sinn der Arbeit wieder vermehrt im Zentrum stehen, womit die Arbeit aufgewertet wird.

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