Komitee für Grundeinkommen gegründet

Im Kanton Schwyz kämpft jetzt ein Komitee, bestehend aus Jungsozialist_innen, jungen Grünliberalen und Grünen, für die Annahme der Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen (kurz: BGE).

Am 5. Juni stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Volksinitiative „Für ein bedingungsloses Grundeinkommen“ ab. Die Initiative fordert die Einführung eines Grundeinkommens in der Höhe von 2000-2500 Franken für die ganze Bevölkerung – bedingungslos. Das Schwyzer Unterstützungskomitee wird vom Vertreter der jungen Grünliberalen Tim Rohner und JUSO-Präsident Elias Studer präsidiert. Es setzt sich für die Initiative ein, weil eine Annahme mehr Sicherheit für die Bevölkerung und eine Aufwertung der Arbeit bedeutet. Artikel ansehen

JUSO für bedingungsloses Grundeinkommen

An unserer Vollversammlung vom 1. April 2016 fassten wir die Parolen für die nächsten nationalen und kantonalen Abstimmungen vom 5. Juni.

Wir setzen uns für einen starken Service Public ein und lehnen deshalb die kontraproduktive Initiative «Pro Service Public» ab. Ein Gewinnverbot für bundesnahe Unternehmen führt einzig zu fehlenden finanziellen Mitteln, was sich negativ auf die Infrastruktur und die Arbeitsbedingungen in den Betrieben auswirkt. Während wir für die Milchkuh-Initiative die Nein-Parole fassten – die Initiative kommt einem Todesurteil für den öffentlichen Verkehr gleich – unterstützen wir die Vorlage zur Präimplantationsdiagnostik. Auch die Asylgesetzrevision wird von uns befürwortet, da kürzere Verfahren die Situation der Asylsuchenden massiv verbessern. Artikel ansehen

JUSO feiert Wahlsieg

Die JUSO Kanton Schwyz ist erfreut über das Ergebnis der Kantonsratswahlen. Der Wechsel zum neuen Wahlsystem und ihr unermüdlicher Einsatz hat sich für die Linke ausgezahlt: Die SP/Grüne-Fraktion konnte ihre Sitze im Schwyzer Kantonsrat auf 15 erhöhen.

Erst vor wenigen Monaten hat die Schwyzer Linke mit der verpassten Wiederwahl von Alt-Nationalrat Andy Tschümperlin eine harte Niederlage erlitten. Heute jedoch kann sie feiern. Dank des unermüdlichen Einsatzes für einen gerechten Kanton Schwyz, den zahlreichen Untersützer_innen und des neuen Wahlsystems konnte die SP/Grüne-Fraktion ihre Sitzzahl im Schwyzer Kantonsrat auf 15 erhöhen und wird daher in der nächsten Legislaturperiode mit einer stärkeren Stimme gegen die Abbaupolitik und das Finanzchaos und für einen lebenswerten Kanton Schwyz für alle statt für wenige kämpfen. Artikel ansehen

Gestärkt in die Zukunft

Am 6. März 2016 hielt die JUSO Kanton Schwyz in Schwyz ihre Jahresversammlung ab. Kantonsrätin Dr. Karin Schwiter informierte die Jungsozialist_innen über die Schwyzer Sparmassnahmen der letzten Jahre.

Zwei Wochen vor den Kantonsratswahlen hielt die aktivste und engagierteste Jungpartei des Kantons Schwyz im Kantonshauptort ihre Jahresversammlung ab. Erfreulich war die grosse Anzahl Neumitglieder, die dieses Jahr begrüsst werden konnte. Zusammen mit ihnen und den zahlreichen Aktivmitgliedern wird die JUSO auch im neuen Jahr gegen Diskriminierung und Ungleichbehandlung und für Chancengleichheit und einen lebenswerten Kanton Schwyz kämpfen. Aus dem Vorstand verabschiedet wurden an der Versammlung Sandra Achermann (Arth) und Anna Furrer (Schwyz). Die JUSO dankt ihnen beiden für ihre wertvolle Mitarbeit und wünscht ihnen für ihre politische Zukunft alles Gute. Der Vorstand setzt sich nun aus Präsident Elias Studer (Oberarth), Vizepräsident Noah Beeler (Rothenthurm), Medienverantwortliche Michèle Steiner (Schwyz) und den Beisitzern Thomas Büeler (Lachen) und Amon Vogler (Schwyz) zusammen. Artikel ansehen

JUSO in den Regierungsrat

Für die Regierungsratswahlen vom 20. März 2016 empfiehlt die JUSO Kanton Schwyz ihren Vorstand zur Wahl.

Bei den Schwyzer Regierungsratswahlen gilt das Majorzwahlsystem. Für die Berechnung des absoluten Mehrs werden jedoch die leeren Stimmen – anders, als man es von einem demokratischen Wahlsystem erwarten würde – nicht miteinbezogen. „Wer eine oder mehrere Linien leer lässt, verliert somit seine Stimmen“, stellt JUSO-Präsident Elias Studer klar. „Das ist nicht demokratisch“. Artikel ansehen

JUSO legt Budget offen

Wie sie es in ihrer kantonalen Volksinitiative „Für die Offenlegung der Politikfinanzierung“ fordert, legt die JUSO Kanton Schwyz ihr Wahlkampfbudget für die Kantonsratswahlen offen und fordert die anderen Parteien auf, dasselbe zu tun.

Mit ihrer Transparenzinitiative, die im letzten August zusammen mit der SP Kanton Schwyz lanciert wurde, möchte die aktivste und engagierteste Jungpartei des Kantons Schwyz Licht ins Dunkeln bringen. Der Initiativtext verlangt unter anderem die Offenlegung der Budgets aller Organisationen, die sich an einem Wahlkampf beteiligen. Die JUSO Kanton Schwyz hat deshalb diese Woche ihr Wahlkampfbudget veröffentlicht und fordert nun die anderen Schwyzer Parteien auf, ihr zu folgen und die Kampagnenbudgets für die Kantons- und Regierungsratswahlen offenzulegen. Artikel ansehen

Keine Spekulation auf Kosten von Menschenleben!

Mit einer Aktion in Schwyz machten wir darauf aufmerksam, dass Spekulation mit Nahrungsmitteln einzig Profitmacherei auf Kosten von Menschenleben ist, und darum verboten werden muss. Gerade in Entwicklungsländern, wo Menschen bis zu 70% ihres Einkommens für Nahrungsmittel ausgeben müssen, wirken sich Preisschwankungen besonders extrem aus. Familien leiden an Hunger und Mangelernährung – und dies einzig, weil einige wenige Spekulant_innen an der Börse mit ihren Wetten die Preise für Nahrungsmittel in die Höhe treiben und so möglichst viel Profit schlagen wollen. Dies müssen wir verhindern, denn mit Essen spielt man nicht! Am 28. Februar haben wir die Chance, Hunger zu bekämpfen und etwas zu verändern. Deshalb JA zur Spekulationsstopp-Initiative.

Hier findest du das ausführliche Argumentarium: Langes-Argumentarium_def

JUSO kündet Referendum an

An ihrer Vollversammlung vom 5. Februar 2016 verabschiedete die JUSO Kanton Schwyz eine Resolution mit dem Titel „Schluss mit der Privilegierung der Reichen!“ und droht mit einem Referendum, sollte der Kantonsrat die Flat Rate Tax beschliessen.

Die Bilanz der Schwyzer Finanzpolitik der letzten Jahrzehnte ist schockierend. Die rechtsbürgerliche Mehrheit im Kanton Schwyz hat innerhalb der letzten sieben Jahre ein stattliches Eigenkapital von über 600 Millionen Franken zunichte gewirtschaftet und seit Anfang Jahr macht der Kanton Schwyz offiziell Schulden. Die ehemals vorhandenen Finanzmittel wurden jedoch nicht etwa für sozialpolitische Forderungen aufgewendet – stattdessen wurden durch eine zerstörerische Steuerdumpingpolitik Superreichen Steuergeschenke wie die privilegierte Dividendenbesteuerung gewährt, die die massive Umverteilung von unten nach oben beschleunigen. Artikel ansehen

JUSO will drei Kantonsratssitze

Die aktivste und engagierteste Jungpartei des Kantons Schwyz ist startklar für die kommenden Kantonsratswahlen und fordert eine Verjüngung des Schwyzer Kantonsparlaments.

Die kommenden Kantonsratswahlen vom 20. März 2016 stellen einen Wendepunkt in der Schwyzer Politiklandschaft dar. Mit dem Doppelten Pukelsheim, dem Wahlsystem, das die Sitze proportional zur Wähler_innenstärke verteilt, kann die Schwyzer Linke zuversichtlich in den Wahlkampf starten. Für die JUSO kandidieren zehn Personen in neun Wahlkreisen auf der Liste 4 der SP, Grünen und Unabhängigen. Es sind dies: Elias Studer in Arth, Kathrin Ziltener in Schübelbach, Judit Hecke in Brunnen, Kathrin Beeler in Illgau, Thomas Büeler in Lachen, Philipp von Euw in Gersau, Lukas Studer in Oberiberg, Karin Dubler in Reichenburg, Noah Beeler in Rothenthurm und Michèle Steiner und Amon Vogler in Schwyz. Artikel ansehen

Dunkelkammer Kantonsrat

Für die Schwyzer Kantons- und Regierungsratswahlen wird es kein Smartvote geben. Die bürgerlichen Grossparteien verhindern die bewährte Online-Wahlhilfe.

Die beliebte Online-Wahlhilfe Smartvote, die Wähler_innen die Möglichkeit gibt, ihre Positionen mit Kandidierenden und Parteien zu vergleichen, wird der Schwyzer Bevölkerung bei den kantonalen Wahlen vom 20. März 2016 nicht zur Verfügung stehen. Der Grund: CVP, FDP und SVP stellen sich dagegen. Damit das Online-Wahltool zu Stande gekommen wäre – wie es das inzwischen in vielen anderen Kantonen auch ist – hätten sich alle grossen Parteien verpflichten müssen, einen finanziellen Beitrag zu leisten. Dass sich nun gerade jene Parteien gegen Smartvote entschieden haben, die im
Geld schwimmen, empört SP-Kantonsrat Luka Markić: „Offensichtlich wollen diese Parteien nicht, dass sich die Wähler_innen eine informierte Meinung bilden können“. Artikel ansehen